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- Kirchenmusik (er-)leben
- Kita Kaiserstraße
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© Sandra Hirschke / fundus.media
Hier finden Sie einen Überblick über alle Personen, die dem Verkündigungsteam Friedberg angehören und für Ihre Anliegen sowie Fragen zur Verfügung stehen. Melden Sie sich gerne telefonisch oder schreiben Sie eine E-Mail.
Pfarrstelle I
Friedberg Mitte I, Süd und Dorheim West
Pfarrstelle II
Friedberg West, Ockstadt und Dorheim Ost
Pfarrstelle III
Friedberg Ost, Fauerbach, Ossenheim und Bauernheim
Pfarrstelle IV
Friedberg Mitte II, Nord und Bruchenbrücken
[Graffiti an der East Side Gallery der Berliner Mauer]
„Es werde Licht…“ heißt es am Anfang der Schöpfungsgeschichte. „Advent, Advent ein Lichtlein brennt“ klingt es bald wieder in unseren Häusern und mit den Kerzen auf dem Adventskranz drücken wir unsere Vorfreude auf Kommendes Neues aus. Neugierig, was wohl dahinter ist machen wir Türchen am Adventskalender auf.
Seit einiger Zeit brennt ein neues Lichtlein auf dem bunten Kranz der Evangelischen Friedensgemeinde. Ich bin schon herzlich begrüßt und sehr nett empfangen worden und habe bereits viele Menschen kennengelernt, die Gemeinde aktiv und mit Lust leben.
Seit Anfang Oktober begleide ich die vierte Pfarrstelle in unserem Verkündigungsteam und darf einer Ihrer Pfarrer sein.
Ich bin Thomas W. Stephan (58) und wohne schon länger in Friedberg. Zuletzt war ich Pfarrer im Nachbarschaftsraum Nördliche Wetterau, der sich inzwischen zur Gesamtkirchengemeinde zusammengeschlossen hat. Erfahrungen aus diesem Prozess bringe ich auch gerne hier in Friedberg ein. Meine Verbindungen mit Friedberg reichen jedoch viel weiter zurück.
Mein Weg ins Pfarramt war kein grader. Schon während meines Theologiestudiums in Marburg undauch dana ch arbeitete ich zunächst als Licht- und Bühnendesigner und Eventmanager. Dann für gute zehn Jahre hauptberuflich, da in den 1990er-Jahren die Chancen auf eine Pfarrstelle sehr gering waren.
In Friedberg betreute ich unzählige Veranstaltungen im „Café Kaktus” und stand beim Neujahrsvarieté mehrere Jahre hinter der Bühne. Burgfest und Sommersprossen auf der Naturbühne in der Burg habe ich geliebt. Auch mit der – damals – Evangelischen Stadtkirchengemeinde hatte ich in dieser Zeit schon einmal zu tun. Bei zwei Aufführungen der Carmina Burana der Friedberger Kantorei durfte ich als Beleuchter dieses grandiose Werk optisch in Szene setzen.
In diesen Jahren ist es zu vielen interessanten Gesprächen gekommen, wenn ich erzählt habe, dass ich „eigentlich“ Theologe bin. Vor allem mit eher kirchenkritischen oder distanzierten Künstlerinnen und Künstlern waren solche Gespräche über Gott und die Welt sehr oft sehr intensiv. Diese alltäglichen Begegnungen mit Kirche und Glauben sind mir wichtig und hoffe auch hier und mit Ihnen auf viele interessante Gespräche.
Ich stamme aus Großen Buseck, in der Nähe von Gießen. Hier bin ich geboren, getauft, konfirmiert und aufgewachsen und volkskirchlich geprägt. Das ist der Boden, aus dem ich komme und fester Teilmein er Identität, mein Standbein. Aber schon nach meiner Konfirmation sind in deutsch-französischer Jugendbegegnung bald Zweige über diesen Horizont hinausgewachsen, mein Spielbein: international, ökumenisch und immer noch neugierig.
Mein Weg hat mich an viele Orte geführt: vom Spezialpraktikum in Brüssel bei der Kommission der Kirchen für Migranten in Europa in Brüssel führte mein Weg über Stationen im Westerwald, in Rüsselsheim und Frankfurt bis zur Arbeit als Berater für Religion und Kirchen in Afrika bei „Brot für die Welt“ in Berlin. Afrika ist mir dabei tief ins Herz gewachsen: Die traumhaften Landschaften, die quirligen Städte und abgelegenen Dörfer, die unglaubliche Weite und vor allem die Menschen. Durch Begegnungen mit Menschen in afrikanischen Kirchen habe ich viele Formen von Frömmigkeit und gelebtem Glauben kennen und sehr schätzen gelernt. In meiner eigenen Spiritualität hat mich das gefestigt, aber auch für neue Eindrücke geöffnet. Fachliche Diskurse haben mein theologisches Denken enorm weitergebracht und manchmal förmlich auf den Kopf gestellt. Die Vielfalt kirchlicher Lebensäußerungen habe ich als sehr bereichernd erfahren und wertvolle Impulse für die Gemeindearbeit gewonnen.
Jetzt bin ich hier. Zunächst möchte ich vor allem zuhören und ankommen. Ich möchte die Gemeinde, die Orte, Gruppen und Menschen kennenlernen.
Ich möchte nicht nur im Advent neue Türchen aufmachen im großen Kalender Friedensgemeinde und bin gespannt, was mich erwartet. Sie werden und dürfen auch bei mir nach und nach Türchen aufmachen. Wie bei einem Adventskalender mit Türchen von zwei Seiten können wir uns so entdecken, begegnen und kennenlernen.
Gerne schreibe ich z.B. meine Predigten auch mal im Café. Wenn Sie mich also tagsüber in der Kult Bar an der Burgkirche oder im „Piccola Italia” an der Stadtkirche sitzen sehen, sprechen Sie mich gerne an. Ich klappe dann meinen Rechner zu und wir unterhalten uns.
Die künftigen Schwerpunkte meiner Arbeit stehen noch nicht fest. Ich werde natürlich Gottesdienste feiern und Kasualien übernehmen. Die weiteren Aufgaben werden sich in der kommenden Zeit finden. Als Kirche mitten in der Gesellschaft zu wirken, das ist mir ein Herzensanliegen. Dazu gehören nicht nur Gespräche im Café, sondern zum Beispiel auch der Kontakt zu Vereinen in den Ortsteilen und Initiativen der Stadt. Kirche ist ein wichtiger Teil des Gemeinwesens. Die Friedensgemeinde ist in der Stadt bereits sehr präsent und gestaltet das Miteinander mit. Daran möchte ich anknüpfen und mich einbringen.
Ich freue mich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, mit Ihnen zusammenzuarbeiten, zu glauben, zu feiern, zu beten und Gemeinde mit Leben zu erfüllen.
Gottes Segen und viele Grüße
Thomas W. Stephan
p.s. dieses afrikanische Sprichwort möchte ich Ihnen noch mitgeben. Daran glaube ich, davon bin ich überzeugt. 😊
Liebe Gemeinde,
nach fünf intensiven und bewegenden Jahren heißt es für uns als Familie und für mich als Pfarrerin in diesem Sommer Abschied nehmen. Aufgrund der Sanierung des Pfarrhauses in Ossenheim sowie privaten Veränderungen haben wir uns entschieden, etwas Neues anzugehen.
Dieser Schritt fällt uns und mir ganz besonders nicht leicht. Denn in den vergangenen Jahren konnte ich so viele von Euch und Ihnen kennenlernen, ich habe Menschen in freudigen und auch in schweren Momenten begleiten und gemeinsam mit ihnen das Gemeindeleben gestalten dürfen.
Wir haben Gottesdienste gefeiert, beim KiGo-Brunch die Wetterau unsicher gemacht; wir haben Laternen getragen, Vorlesenachmittage gestaltet und beim Seniorenkreis zusammengesessen; wir haben die großen und kleinen Feste des Jahres miteinander gefeiert, haben gesungen, gelacht und innegehalten. Und in einem langen Prozess mit vielen Sitzungen und Gesprächen haben wir sogar die Fusion zur Friedensgemeinde Friedberg auf den Weg gebracht.
Für all diese Begegnungen und Aktionen und auch für all das andere bin ich von Herzen dankbar. Wir wurden als Familie mit offenen Armen willkommen geheißen und haben uns hier sehr wohl gefühlt. Kirche lebt von Gemeinschaft – und ich habe diese Gemeinschaft bei uns in der Gemeinde in ganz besonderer Weise zu schätzen gelernt. Das Vertrauen, die Offenheit und das Engagement von Ihnen und Euch allen haben unsere Gemeinde zu einem lebendigen Ort des Glaubens gemacht. Und es hat mir stets viel Freude bereitet, diesen Ort gemeinsam mit so vielen zu gestalten und immer wieder neu mit Leben zu füllen.
Ich gehe mit vielen schönen Erinnerungen und bin sehr dankbar für die wunderbare Zeit, die ich hier im Herzen der Wetterau verbringen konnte.
Ich wünsche Ihnen und Euch für die Zukunft Gottes Segen, Zuversicht und weiterhin so ein gutes und offenes Miteinander. Ich bin mir sicher,
dass unsere Wege sich noch das ein oder andere Mal kreuzen werden und darauf freue ich mich schon sehr!
Alles Gute und Gottes Segen für Sie und Euch.
Ihre Pfarrerin Maren Bezold
Liebe Friedensgemeinde,
meine Zeit als Vikarin nähert sich dem Ende – es ist Zeit, den Anker zu lichten. Im Gepäck habe ich viele schöne Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen und Gespräche, die ich noch lange in guter Erinnerung behalten werde.
Mein Vikariat begann in Fauerbach-Ossenheim, wo ich meine ersten Schritte als zukünftige Pfarrerin ausprobieren durfte. An dieser Stelle möchte ich meiner Lehrpfarrerin Maren Bezold von Herzen danken: Mit viel Geduld, einem klaren Blick und vielen guten Hilfestellungen hat sie meinen Weg begleitet. Und allen Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Wissen und gutem Rat immer wieder die Arbeit in
der Gemeinde unterstützt und bereichert haben – vielen herzlichen Dank.
Ein großer Dank gilt besonders allen, die mit mir Gottesdienste gefeiert und deren Lebensweg ich ein Stück begleiten durfte – für das geschenkte Vertrauen, den Zuspruch und die hilfreiche Kritik, wenn es an der einen oder anderen Stelle noch hakte.
Ende Juni heißt es nun Segel setzen. Ausgerüstet mit stärkenden Erfahrungen und gutem Werkzeug, um kreativ und vielseitig zu arbeiten, möchte ich das Gelernte erproben und weiterentwickeln. Ich freue mich darauf und wünsche Ihnen eine begeisterte Zeit, viel guten Wind, der Sie als Gemeinde immer wieder antreibt, und geduldiges Genießen in windstillen Momenten.
Ihre Vikarin
Anica Mages
Mit der Fusion zur Ev. Friedensgemeinde Friedberg ergibt sich auch eine andere Zuordnung der Straßen zu den neuen Pfarrbezirken. Hier können Sie nachlesen, zu welchen Pfarrbezirk Sie gehören. Natürlich können Sie in allen Angelegenheiten eine Pfarrperson Ihres Vertrauens ansprechen.