Unter dem Motto „Zeit, dass was passiert“ wurden die evangelischen Kirchen in Ossenheim und Bruchenbrücken sowie die Burgkirche in Friedberg zur närrischen Bühne.
Beim kirchlichen Faschingstreiben verbanden die Akteurinnen und Akteure Humor, Musik und Glauben zu unterhaltsamen wie nachdenklichen Gottesdiensten.
Schon die Einstiege sorgten für Lacher: Mit verspätetem Eintreffen, Wortgefechten über Braten, Kuchen, und Predigtlängen sowie spontanen Musikeinlagen wurde das Warten auf die Pfarrerin selbst zum Programm. Schlager, Faschingshits und der Narrhallamarsch holten die Gemeinden von Beginn an mit ins Geschehen und machten klar: Dieser Gottesdienst nimmt sich selbst nicht zu ernst – die christliche Botschaft aber umso mehr.
Pfarrerin Maren Bezold griff das närrische Chaos gekonnt auf und führte in gereimter Form durch Liturgie, Gebet und Predigt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kirche heute sein kann/muss: traditionsbewusst und zugleich offen für Veränderung. Die biblische Hochzeit zu Kana wurde dabei zum Sinnbild für Erneuerung, Kreativität und gemeinsames Feiern -„Wasser zu Wein“ als Einladung, Neues zu wagen, ohne das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren.
In lebhaften Dialogen zwischen Pfarrerin, Kirchenvorstand und Gemeinde wurde deutlich: Kirche lebt von den Menschen, die sie gestalten. Veränderung braucht Mut, Ideen und gemeinsames Handeln. Diese Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch die Gottesdienste, die mit viel Gesang, Fürbitten im Wechsel, Schunkelrunden und sichtbarer Freude gefeiert wurden.
Zum Abschluss gab es neben Segen und Applaus auch die herzliche Einladung, noch beisammenzubleiben – ganz im Sinne von Gottesdiensten, die Gemeinschaft nicht nur predigen, sondern auch leben. Die Faschingsgottesdienste in der Friedensgemeinde Friedberg zeigten eindrucksvoll:
Glaube darf fröhlich sein – und Kirche darf beben.
- Wer sind wir
- Gemeindeleben
- Kirchenmusik (er-)leben
- Kita Kaiserstraße
- A-Z
- Wer sind wir
- Gemeindeleben
- Kirchenmusik (er-)leben
- Kita Kaiserstraße
- A-Z