Feierlicher Fusionsgottesdienst in der Stadtkirche setzt Akzente für die neue „Friedensgemeinde Friedberg“

veröffentlicht 28.01.2026 von Silke Olthoff, Ev. Friedensgemeinde Friedberg

Er war feierlich. Er war gut besucht. Er war unheimlich bereichernd und schön. Der große Fusionsgottesdienst in der Stadtkirche am Samstag, den 24.01.26 war ein „historisches Ereignis“ in der Geschichte der evangelischen Kirchengemeinden der Kernstadt und seiner Ortsteile, war er doch der offizielle Auftakt für die zum 01.01.2026 neu entstandene Friedensgemeinde Friedberg.

Unter der Leitung von Kantor Ulrich Seeger und Philipp Langstroff, dem neuen Chorleiter des „Friedenschors“ (dem bisherigen Zusammenschluss der ehemaligen Gemeindechöre Fauerbach und Dorheim-Bauernheim), wurde der musikalische Rahmen im gemeinsamen Gesang von Kantorei und Friedenschor, auch mit der Gemeinde im Wechsel, gleich zu Beginn gesetzt. Nicht nur in der Musik, sondern auch in allen liturgischen Elementen zog sich das Thema „Unser täglich Brot gib uns heute“ aus den Worten des Vaterunser wie ein roter Faden durch den Abend. Nach dem feierlichen Einzug des Verkündigungsteams und der mitwirkenden Ehrenamtlichen aus allen bisherigen Gemeinden wurden von Gemeindepädagogin Tine Hölzinger gleich zu Beginn von jeder Gemeinde Brotteige eingesammelt, die während des Gottesdienstes gebacken wurden und im Anschluss beim gemeinsamen Umtrunk zusammen mit vielen anderen Leckereien verköstigt werden konnten. Die neu vor der Friedensgemeinde liegenden Aufgaben und die Chancen des Zusammenschlusses fanden sowohl in der gemeinsamen Predigt der Pfarrerinnen Claudia Ginkel, Maren Bezold, Sophie Gesing und Pfarrer Joachim Neethen als auch in den Fürbitten ihre Würdigung. Immer wieder stand dabei die entstandene Gemeinschaft unter dem Symbol des Brotes, das man von Gott empfängt und untereinander teilt im Vordergrund. Groß und vielfältig werden die Aufgaben sein, die vor der fusionierten Gemeinde liegen, um den Zusammenschluss in der vor ihr liegenden Zukunft erfolgreich zu gestalten. So wurde auch das Engagement der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher sowie aller weiteren Ehrenamtlichen, die sich für diese Aufgabe in den nächsten Jahren weiter einsetzen wollen, gewürdigt und sie alle durch das Verkündigungsteam eingesegnet. Auch für die ausscheidenden Akteure im KV und den Gremien fand man die passenden Dankesworte und verabschiedete sie mit Geschenken aus ihrem Amt.

Der Abend war mit dem Ende des Gottesdienstes noch lange nicht vorbei. Viele der eingeladenen Ehrengäste und Gottesdienstbesucher saßen noch lange beisammen und fanden in guten und oft fröhlichen Gesprächen zusammen. Es bleibt zu wünschen, dass diese Gemeinschaft in den kommenden Jahren immer weiter zusammenwächst und sich damit im Positiven das erfüllen möge, was auch in der Jahreslosung aus der Offenbarung für das Jahr 2026 mit anklingt „Siehe: ich mache alles neu!“. Mit Gottes Segen wird es gelingen und gut werden!